Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Schmidtburg

Die Ursprünge der Schmidtburg reichen mutmaßlich bis ins Jahr 926 zurück, als fränkische Edelleute sie zum Schutz vor ungarischen Einfällen errichtet haben sollen. Eine gesicherte Erwähnung findet sich jedoch erst 1084 im Zusammenhang mit ihrem neuen Besitzer Emicho. Sein Sohn, Emicho II., übernahm die Burg und nannte sich später „Wildgraf“, wodurch die Schmidtburg zu einer der Stammburgen der Wildgrafen wurde. Im 13. Jahrhundert kam es zu Besitzteilungen und der Bildung mehrerer Linien. Persönliche Konflikte führten dazu, dass die Burg 1315 an den Kurfürsten und Erzbischof Balduin von Trier verlehnt wurde. Nach dem Aussterben der Schmidtburger Linie zog Trier die Burg als erledigtes Lehen ein, und obwohl die Wildgrafen bis 1342 versuchten, die Burg zurückzugewinnen, wurde sie zur kurtrierischen Landesburg und Amtssitz. Im 14. Jahrhundert bewohnten zahlreiche Ritterfamilien als Burgmänner die Unterburg. Diese Wohnungen wurden im 15.
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Lage: 49.8461, 7.3908