Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Schärding
Die Burgruine Schärding ist eine Festungsanlage oberhalb des Inns im Stadtpark von Schärding in Oberösterreich.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg werden im 12. Jahrhundert vermutet, wobei die Grafen von Formbach als mögliche Erbauer gelten. Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte um 1150. Über Erbgänge gelangte die Burg 1160 an die Andechser und 1230 an die Babenberger. Unter Herzog Leopold VI. dem Glorreichen wurde die hölzerne Wehranlage durch eine gemauerte Burg auf dem Granitfelsen ersetzt. Von 1248 bis 1357 befand sich die Burg im Besitz der bayerischen Herzöge. Im Jahr 1357 verpfändete Herzog Albrecht I. von Bayern-Straubing die Stadt und Burg Schärding an Österreich, um Mittel für den Kampf gegen böhmische Einfälle zu beschaffen. Der Frieden von Schärding im Jahr 1369 sah vor, dass Tirol an Österreich und Schärding an Bayern fiel, wo es bis 1705 verblieb. Zwischen 1429 und 1436 ließ Herzog Ludwig der Gebartete die Befestigungsanlagen erweitern, darunter den Stadtgraben und das äußere Burgtor. Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde die Anlage 1705 von österreichischen Truppen besetzt, kehrte aber nach dem Frieden von Rastatt 1715 an Bayern zurück.
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Lage: 48.4567, 13.4290