Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Sayn

Auf einem Bergrücken in Bendorf-Sayn steht die Burgruine Sayn, eine im 12. Jahrhundert erbaute Spornburg. Einst die Stammburg der Grafen von Sayn und später Sayn-Wittgenstein, gibt die Anlage Einblick in mittelalterliche Architektur und Geschichte.
Geschichte+
Die Grafen von Sayn, die bereits im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurden, residierten zunächst auf der Alten Burg. Zwischen 1139 und 1150 erwarben Heinrich I. und Eberhard I. von Sayn die Grafschaft Bonn, was zu Konflikten mit dem Erzbistum Köln führte und 1152 zur teilweisen Zerstörung ihrer Burg. Unmittelbar danach begann der Bau der neuen Burg Sayn auf dem westlichen Sporn des Kehrbergs. Graf Heinrich III. der Große regierte von hier aus im 13. Jahrhundert eine ausgedehnte Grafschaft. Nach seinem kinderlosen Tod 1247 fiel die Burg an Johann I. von Sponheim, dessen Nachfahren den Namen Sayn annahmen. Im Jahr 1345 kam die Grafschaft Wittgenstein durch Heirat hinzu, und die Linie nannte sich ab 1361 Sayn-Wittgenstein.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=612
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.4390, 7.5798