Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Saarburg

Die Burgruine Saarburg, eine der ältesten Höhenburgen Westdeutschlands, steht über der gleichnamigen Stadt. Ihre Geschichte ist geprägt von zahlreichen Besitzwechseln und Zerstörungen.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg reichen vermutlich ins 10. Jahrhundert zurück, wobei ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahr 964 erfolgte, als das Erzstift Trier sie an Graf Siegfried von Luxemburg verlehnte. Nach dem Tod von Siegfrieds Sohn Adelbero im Jahr 1046 fiel die Burg an das Erzstift Trier zurück. Im Jahr 1300 besetzte Arnold von Reuland die Burg, da seine Familie Rechte daran erworben hatte. Er gab sie erst frei, nachdem Erzbischof Balduin von Trier ihm 1313 seine Rechte abkaufte und Johann von Luxemburg auf alle Ansprüche verzichtete, wodurch Kurtrier alleiniger Eigentümer wurde. Die Erzbischöfe von Trier erweiterten die Anlage kontinuierlich. 1431 wurde die Burg von Ulrich von Manderscheid zerstört, aber von Johann II. von Baden wieder aufgebaut, der sich 1464 in der Burgkapelle zum Erzbischof weihen ließ.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Norbert Kaiser
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Lage: 49.6096, 6.5551