Privatbesitz
Burgruine Rottenegg

Die Burgruine Rottenegg, eine ehemalige Höhenburg, wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und befindet sich in Privatbesitz.
Geschichte+
Die erste bekannte Erwähnung der Burg Rottenegg datiert auf den 25. Juli 1285, als die Brüder Chunrat und Sighart die Piber von Rotenek als Besitzer genannt wurden. Um 1340 erlosch die männliche Linie der Rottenegger Piber mit Otto II., und die Burg gelangte durch die Heirat seiner Tochter Dietmut mit Herrmann von Landenberg in dessen Besitz. Im Jahr 1363 übernahmen dessen Söhne Ruger und Berengar von Landenberg die Herrschaft. Anschließend wechselte die Burg mehrfach den Besitzer: 1375 an die Herren von Walsee, 1377 an Rudolf Neundling, und nach dem Aussterben der Walseer an die Habsburger. 1489 wurde Balthasar Neundlinger Lehnsherr, und 1494 ging der Besitz über seine Ehefrau Agnes Greisenecker an die Familie Greisenecker über. Im 16. Jahrhundert erfolgte ein Neubau durch die Gingers, bevor die Burg 1586 an die Familie Künast und kurz darauf an Christoph Artstetter von Wartberg verkauft wurde. Im Jahr 1600 wurde die Burg zu einem Schloss umgebaut. 1606 kam es an Jobst Schmidtauer von Oberwallsee und Etzelsdorf, und 1712 verkaufte Franz Veit von Schmidtauer das Schloss an Graf Thomas Gundaker von Starhemberger. Unter den Starhembergern wurde die Herrschaft Rottenegg mit Eschelberg vereinigt. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Burg verlassen, verfiel und dient seit 1936 der Familie Plakolm als Besitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rottenegg-1.jpg
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Lage: 48.3692, 14.1397