Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Rothenburg

Auf einem steilen Bergvorsprung am Nordwestrand des Kyffhäusergebirges in Thüringen liegt die Burgruine Rothenburg, eine ehemalige Höhenburg. Ihre strategische Lage ermöglichte einst die Kontrolle der Salzstraße, die sich von Bad Frankenhausen über den Kyffhäuser nach Kelbra zog. Heute sind noch Teile des Palas, der Burgkapelle und des Bergfrieds erhalten, deren roter Sandstein dem Bauwerk möglicherweise seinen Namen verlieh.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Rothenburg erfolgte im Jahr 1103 im Zusammenhang mit Christian von Rothenburg. Dieser Adelige, ein Parteigänger Kaiser Lothars III., profitierte von seiner kaiserlichen Nähe. Während ein Sohn Christians 1155 die Grafschaft Kirchberg begründete, erlosch die Hauptlinie der Rothenburger Grafen bereits 1209. Anschließend übernahmen die Grafen von Beichlingen die Herrschaft. Um 1300 weilte der Minnesänger Christian von Luppin auf der Burg. Im Jahr 1212 eroberte Kaiser Otto IV. die Rothenburg während des staufisch-welfischen Thronstreits. Nach der Zerstörung wurde die Burg umgebaut und modernisiert, wobei Palas und Kapelle entstanden. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts wechselte die Burg mehrmals den Besitzer, bevor sie an die Grafen von Schwarzburg fiel. Im 15.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.4242, 11.0650