Schloss/BurgHerisau-Krombach

Burgruine Rosenburg

Burgruine Rosenburg

Die Burgruine kann besichtigt werden

Die Burgruine Rosenburg, eine historische Anlage, steht auf einem Nagelfluhfelsen in Herisau-Krombach im Kanton Appenzell Ausserrhoden in der Schweiz. Sie war einst ein strategisch wichtiger Punkt an einem alten Durchgang ins Toggenburg und wird oft mit der nahegelegenen Burg Rosenberg verwechselt.

Geschichte+

Die Errichtung der Rosenburg wird um das Jahr 1200 datiert. Sie wurde vermutlich von den Herren von Rorschach, die das Meieramt in Herisau innehatten, als Verwaltungszentrum auf ursprünglich dem Kloster St. Gallen gehörendem Boden errichtet. Ein Zweig dieser Familie nannte sich später nach der Burg „von Rosenburg“ und blieb Lehensträger des Abts von St. Gallen. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde das Burggut mit Landwirtschaft von einem bäuerlichen Verwalter geleitet. Gegen Ende des Jahrhunderts befand sich die Burg immer noch im Besitz des Klosters St. Gallen. Während der Appenzellerkriege wurde sie von den Bauern als äbtisch-österreichischer Stützpunkt erobert, zerstört und danach nie wieder aufgebaut.

Vor Ort+

Der Stumpf des einst höheren, fast quadratischen Bergfrieds ist erhalten, ebenso wie Reste der Ringmauer und Fundamente ehemaliger Wirtschafts- und Wohnbauten.

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Quelle: swisscastles.ch · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ruine_Ramsenburg_innen_Eingang_Turm.JPG

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Lage: 47.3884, 9.2543