Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Riedegg

In Alberndorf in der Riedmark, im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich, steht die Burgruine Riedegg auf einem Felsmassiv.
Geschichte+
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Riedegg im Jahr 1145, als die Brüder Marchard und Gottschalk von Ridecco, auch bekannt als Haunsperger, die Burg bewohnten. Diese hochfreien Adeligen besaßen Rodungsgebiete und residierten sowohl auf Wildberg als auch auf Riedegg. Gottschalk der Haunsperger übertrug die Burg dem Hochstift Passau, um das Erbe seiner Tochter zu sichern, und nahm sie anschließend als Passauer Lehen zurück. 1211 fiel der Besitz erneut an das Bistum Passau, das die Lehenshoheit bis 1411 innehatte. Die Burg wurde von verschiedenen Burggrafen verwaltet, darunter Artolf der Piber (1351) und Hanns von Traun (1358). 1380 gelangte Riedegg in den Pfandbesitz der Schaunberger, die es jedoch nach der verlorenen Schaunberger Fehde ohne Gegenleistung an Passau zurückgeben mussten. Später wurde die Burg an Johann von Liechtenstein verpfändet, der die Pfandherrschaft an Heinrich von Wallsee verkaufte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Riedegg_Ruine.jpg
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Lage: 48.3680, 14.4042