Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Rheinfels

Die Burgruine Rheinfels, eine Spornburg, steht über St. Goar am linken Rheinufer. Sie ist seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Geschichte+
Die Burg Rheinfels wurde um 1245 von Diether V. von Katzenelnbogen als Zollburg für Schiffe auf dem Rhein errichtet. Schon 1256 geriet sie wegen der Zollerhebung in Konflikt mit Mainzer Bürgern, doch eine Belagerung durch den Rheinischen Städtebund blieb erfolglos und begründete ihren Ruf als uneinnehmbar. Im 13. Jahrhundert wurde sie Residenz der Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Zwischen 1360 und 1370 ließ Graf Wilhelm II. die Kernburg ausbauen, wobei der Bergfried eine Höhe von 54 Metern erreichte. Um 1370 entstand auf der gegenüberliegenden Rheinseite die Burg Katz, um den St. Goarer Doppelzoll zu erheben. Nach der Wiedervereinigung der Grafschaften 1402 blieb Rheinfels Residenz und erlebte im 15. Jahrhundert unter Graf Johann III. und seinem Sohn Philipp eine Blütezeit höfischen Lebens. Nach dem Aussterben der Linie fiel die Burg 1479 an Landgraf Heinrich III. von Hessen-Marburg. Philipp der Großmütige von Hessen ließ die Burg um 1570 zu einem Renaissanceschloss umgestalten. Im Dreißigjährigen Krieg wechselte die Burg mehrfach den Besitzer zwischen Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
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Lage: 50.1541, 7.7044