Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Reifferscheidt
Die Burgruine Reifferscheid in der Gemeinde Hellenthal bietet einen Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Eifel. Die ehemalige Höhenburg zieht Besucher mit ihren erhaltenen Resten und dem weithin sichtbaren Bergfried an.
Geschichte+
Die erste schriftliche Erwähnung von Reifferscheid erfolgte im Jahr 1106, als Herzog Heinrich von Limburg und Niederlothringen seine eigene Burg zerstörte, um sie nicht in feindliche Hände fallen zu lassen. Im Jahr 1130 wurde eine nahegelegene Kapelle zur Pfarrkirche erhoben, die dem Kloster Steinfeld unterstand. Die Herren von Reifferscheid traten 1195 erstmals urkundlich in Erscheinung. Eine Teilung der Herrschaft durch die Brüder Gerhard und Philipp von Reifferscheid führte zur Gründung des Familienzweigs der Herren von Wildenburg. Im Jahr 1385 wurde die Burg von einem Landfriedensbündnis belagert, da Johann V. von Reifferscheid durch Raubzüge den Frieden gebrochen hatte, doch die Belagerung blieb erfolglos. Die Familie Salm-Reifferscheid entstand 1416 durch Erbschaft. Nach einem Brand im Jahr 1509 wurde die Burg wieder aufgebaut, jedoch 1669 durch ein weiteres Feuer vollständig zerstört.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 50.4768, 6.4664