Museum
Kulturelle Veranstaltungen
Burgruine Reichenstein

Auf einem schmalen Felsriegel oberhalb einer Flussschleife der Waldaist in Oberösterreich liegt die Burgruine Reichenstein, eine einstige Höhenburg. Die Anlage ist heute ein Ort für kulturelle Veranstaltungen und beherbergt ein Museum.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung eines Ulrich von Reichenstein datiert auf das Jahr 1230, wobei der Bau der mittelalterlichen Burganlage zwischen 1230 und 1300 angenommen wird. Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer, darunter die Geschlechter Kapeller, Wallseer und Liechtensteiner. Im Jahr 1567 erwarb Christoph Haym die Festung und transformierte die mittelalterliche Struktur in den folgenden drei Jahren zu einem Renaissanceschloss. Dieser Umbau führte zu einem Aufstand der Untertanen, die sich gegen die erhöhten Abgaben und Robotleistungen wehrten. Nach Hayms Tod im Jahr 1571 verödete die Anlage ab 1750. Seit 1729 befindet sich die Burg im Besitz der Familie Starhemberg. Ab 1989 begann die Restaurierung der Ruine, die heute von einem Verein für kulturelle Zwecke genutzt wird.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Google Hupf
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.3642, 14.5811