Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Rauschenburg

In den Lippewiesen am Rande der Kleinstadt Olfen im Kreis Coesfeld liegt die Burgruine Rauschenburg, eine ehemalige Wasserburg.
Geschichte+
Erste Erwähnungen des Ritterguts Rauschenburg datieren auf das Jahr 1050. Im Jahr 1317 trat ein Amtmann des Bischofs Ludwig Landgraf von Hessen aus Münster als erster bekannter Besitzer auf. 1322 wurde ein Vertrag zwischen den Bischöfen von Köln und Münster geschlossen, der den Bau einer Lippebrücke bei der Rauschenburg vorsah, was 1444 und 1498 erneut bestätigt wurde. Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer, darunter Sweder von Rechede (1326) und die Familie von Oer (1397), die sie als Stützpunkt für die Truppen des Stiftes Münster nutzte. Im Jahr 1418 wurde die Rauschenburg vom Kölner Erzbischof Dietrich von Moers erobert. Nach 1470 gelangte sie an Johann von Hake, der sich fortan Johann zu Rauscheburg nannte. Seine beiden Töchter erbten die Burg hälftig, was zu Erbstreitigkeiten führte, die sogar zu einer Belagerung durch Bischof Bernhard von Raesfeld führten.
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Lage: 51.6824, 7.3581