Die Reste der Ruine können besichtigt werden
Burgruine Raspenburg

Am nordöstlichen Stadtrand von Rastenberg in Thüringen liegt die Burgruine Raspenburg auf einem Bergsporn. Ihre Lage an einer alten Handelsstraße über die Finne verlieh ihr Bedeutung.
Geschichte+
Die Ursprünge der Raspenburg reichen bis kurz nach 1085 zurück, als Ludwig der Springer durch Heirat in den Besitz des umliegenden Gebiets gelangte und dort Burgen errichten ließ, um seine Macht im Saale-Unstrut-Raum zu festigen. Die Anlage diente als Wohnsitz für Ludowinger wie Heinrich Raspe III. und später Heinrich Raspe IV. Sie war Teil eines Netzes von Stationsburgen, die der Verwaltung und Verteidigung der Landgrafschaft Thüringen dienten. Nach dem Tod Heinrich Raspes IV. im Thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg übernahmen zunächst die Grafen von Rabenswalde die Herrschaft, gefolgt von den Wettinern ab 1288. Im Zuge von Auseinandersetzungen um die Landgrafschaft wechselte die Burg mehrfach den Besitzer und verkam zu einem Raubritternest. Im Jahr 1324 wurde sie von Friedrich dem Gebissenen mit Unterstützung aus Mühlhausen und Erfurt belagert und zerstört.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.1783, 11.4217