Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Rabenstein

Etwa 300 Meter über der Marktgemeinde St. Paul im Lavanttal liegt die Burgruine Rabenstein als Felsenburg. Auf einem nach drei Seiten steil abfallenden Felshügel gelegen, reicht ihre Geschichte von Schutzfunktion über Zerstörung bis zum heutigen Zustand als frei zugängliche Ruine.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Rabenstein reichen bis ins Jahr 1091 zurück, als an dieser Stelle ein befestigter Beobachtungsturm zur Sicherung der damaligen Burg Lavant stand. Mit der Gründung des Klosters St. Paul durch Graf Engelbert I. von Spanheim wurde der Turm zu einer schützenden Burg ausgebaut. Nach Engelberts Tod im Jahr 1096 ging die Anlage an seinen Sohn Siegfried II. von Lebenau über. Das ansässige Geschlecht nannte sich Ramenstain, starb jedoch um 1200 mit Albertus de Ramenstain aus. Durch die Heirat Ulrichs von Peggau-Pfannberg mit der letzten Lebenauerin gelangte die Burg an die Grafen von Pfannberg. Im Jahr 1307 wurde die Burg während eines Konflikts um die böhmische Königskrone von Herzog Albrecht I. belagert und zerstört, da die Burgherren sich weigerten, sie zu übergeben. Albrecht überließ die Liegenschaft Bischof Konrad IV. von Fohnsdorf, der die Burg umgehend wieder aufbauen und erweitern ließ. Später erwarb Kaiser Friedrich III. die Anlage im Jahr 1461.
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Lage: 46.6888, 14.8721