Museum
Burgruine Plau

Die Burg Plau, auch Schloss Plau genannt, ist die Ruine einer Niederungsburg auf einer Landzunge im Plauer See nordöstlich der Stadt Plau am See im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern.
Bereits 1287 gründete Fürst Nikolaus II. von Werle auf einer Landzunge in den Plauer See hinein ein kleines schlossartiges Burghaus. Mit Vertrag vom 24. August 1448 beauftragte Herzog Heinrich IV. den bisherigen Vogt in Stavenhagen Lüdeke Hahn (Ludolf III. Hahn, † 17. März 1480) mit dem Ausbau der Schlossanlage zu einer wehrhaften Burg. Durch Aufschüttung des Burgwalls und Aushebung eines Burggrabens bekam diese einen Inselcharakter und diente insbesondere dazu, die häufigen Plünderungen durch Raubritter, die aus dem Brandenburgischen ins südliche Mecklenburg eindrangen, zu verhindern. Lüdeke Hahn beendete den Ausbau der Burg im Jahr 1463 und verließ Plau wieder.
1538 ließ Heinrich V. „der Friedfertige“ ein neues Brückenhaus bauen und in den 1540er Jahren die Burg zu einer bedeutenden Festung ausbauen; es wurden unter anderem die Br …
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Lage: 53.4596, 12.2659