Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Osterburg

Auf dem Hainberg bei Henfstädt in Thüringen steht die Burgruine Osterburg, eine mittelalterliche Spornburg. Sie war einst Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft Henneberg.
Geschichte+
Die Osterburg entstand höchstwahrscheinlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und wurde erstmals am 7. März 1268 in einer Urkunde erwähnt. Sie galt als gleichwertig mit dem Amt Schleusingen und wurde Gräfin Sophia von Henneberg als Leibgeding zugesprochen. Die Burg diente zunächst als Sitz eines Vogtes, doch nach der Hennebergischen Hauptteilung von 1274, bei der das Amt Themar geteilt wurde, verlagerte sich der Vogteisitz wahrscheinlich in die Stadt. Die komplizierten Besitzverhältnisse führten dazu, dass die Henneberger Linie die Burg 1359 an die Grafen von Schwarzburg verpfändete. Nach weiteren Verkäufen und Auseinandersetzungen, darunter Belagerungen und Verwüstungen, bestätigten die Grafen von Schwarzburg 1379 ihren Besitz, verpfändeten die Burg jedoch bereits 1380 an die Herren von Bibra.
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Lage: 50.5210, 10.5952