Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Osterburg

In der Katastralgemeinde Haunoldstein-Osterburg im Bezirk St. Pölten Land in Niederösterreich steht die Burgruine Osterburg, eine einstige Höhenburg. Ihre Lage fällt nach Süden hin steil in die Pielachschlucht ab und bot so eine natürliche Verteidigung.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg reichen ins späte 12. Jahrhundert zurück, wobei die Erbauer unbekannt sind. Um 1200 befand sie sich im Besitz der Grafen von Peilstein. Im 13. Jahrhundert wurde die Osterburg zum landesfürstlichen Lehen und von Gefolgsleuten der Familie Häusler bewohnt. Durch Heirat ging sie im frühen 14. Jahrhundert an Konrad Eisenbeutel über, später erbten sie die Tursen von Tiernstein. Rudolf Turso von Tiernstein ließ die Burg 1405 ausbauen. Nach weiteren Besitzerwechseln, darunter die Brüder Prüschenk, belehnte Kaiser Maximilian I. 1514 Ritter Hans Geyer mit der Burg. Die Familie Geyer modernisierte die Anlage und erwarb ein Landgericht.
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Lage: 48.2052, 15.4411