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Burgruine Normannstein

Die Burgruine Normannstein in der thüringischen Stadt Treffurt war einst ein wichtiger Kontrollpunkt im Werratal. Ihre strategische Lage an der ehemaligen Landesgrenze zu Hessen machte sie einst zu einem wichtigen Kontrollpunkt im Werratal.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg reichen wahrscheinlich bis ins 9. Jahrhundert zurück, als hier eine Warte mit einem Rundturm und einer Ummauerung entstand. Um 1200 erfolgte der Ausbau zur Burg durch das Adelsgeschlecht derer von Treffurt, wobei zwei viereckige Türme, ein Torbau und der Knappenbau hinzugefügt wurden. Später ergänzte eine Vorburg mit eigener Ringmauer die Anlage. Die Ritter von Treffurt, die im Dienste der Thüringer Landgrafen standen, nutzten die Burg als Wohnsitz. Ende des 13. Jahrhunderts wurden sie zu Raubrittern, was 1333 und erneut 1336 zu Belagerungen durch den Erzbischof von Mainz sowie die Landgrafen von Thüringen und Hessen führte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Gottfried Hoffmann
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1406, 10.2375