Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Neukastel

Oberhalb von Leinsweiler in Rheinland-Pfalz befindet sich die Burgruine Neukastel, eine ehemalige pfalzgräfliche Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert. Obwohl nur noch wenige Mauerreste erhalten sind, umfasst die Anlage eine Oberburg und eine Unterburg mit einer Felsenhöhle und einem Halsgraben.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg, vermutlich von den Saliern erbaut, erfolgte 1123 im Zusammenhang mit Heinrich von Neukastel. 1246 wurde die Burg von Isengard, der Frau des Reichstruchsessen Philipp I. von Falkenstein, an König Konrad IV. übergeben und diente fortan als Reichsburg zum Schutz der nahegelegenen Burg Trifels. Ludwig von Schüpf, Landvogt im Speyergau, benannte sich um 1252/53 nach der Burg. 1307 ging Neukastel als Lehen an Nikolaus von Speyer. König Heinrich VII. übergab die Burg 1309 an Graf Georg I. von Veldenz, unter der Bedingung, dass dieser Investitionen aus der Judensteuer und dem Zoll in die Burgen Trifels und Neukastel tätigte. Kaiser Ludwig der Bayer verpfändete die Burg 1330 an die Pfalzgrafen Rudolf II. und Ruprecht I.
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Lage: 49.1892, 8.0157