Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Neudahn

Die Burgruine Neudahn, eine Felsenburg im südwestlichen Pfälzerwald nahe der Stadt Dahn, ist ein Beispiel für die Burgenarchitektur des Dahner Felsenlandes. Ihre strategische Lage ermöglichte einst die Kontrolle der Handelswege durch das Wieslautertal.
Geschichte+
Die Errichtung der Burg Neudahn erfolgte wahrscheinlich kurz vor 1240 im Auftrag des Bischofs von Speyer, Konrad IV. von Dahn. Heinrich von Dahn, auch bekannt als Heinrich Mursel von Kropsberg, war der ausführende Ministeriale und erhielt die Burg vermutlich als erbliches Lehen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage am 3. Mai 1285. Nach dem Aussterben von Mursels Familie ging die Burg in den Besitz der Altdahner Linie über. Neudahn wurde im Vierherrenkrieg um 1438 niedergebrannt und wiederaufgebaut, erlitt jedoch im Bauernkrieg 1525 erneut Schäden. Eine Renovierung muss vor 1552 stattgefunden haben, da König Heinrich II.
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Lage: 49.1631, 7.7573