Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Mühlburg

Die Burgruine Mühlburg, auf einem Sporn der Schlossleite gelegen, ist eine Anlage in Thüringen. Sie gilt als die älteste der „Drei Gleichen“ und zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Region.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Mühlburg datiert auf den 1. Mai 704, als Herzog Hedan II. das „Castello Mulenberge“ dem Bischof Willibrord von Utrecht schenkte. Ob die Anlage bereits an der heutigen Stelle stand, ist nicht gesichert. Im Jahr 1000 ging die Spornburg in den Besitz der Grafen von Orlamünde über. Kaiser Heinrich IV. belagerte sie 1088 erfolglos. Ab 1130 gehörte sie dem Erzbistum Mainz, das die Meinharde mit der Burg belehnte. Diese nannten sich fortan Grafen von Mühlburg und erwarben 1220 die Veste Wachsenburg. Nach dem Aussterben der Meinharde 1242 zog Mainz das Lehen ein. Im Jahr 1357 erwarben die Erfurter die Burg und bauten sie zu einem Bollwerk aus, das bis 1590 die Handelswege sicherte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
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Lage: 50.8689, 10.8322