Privatbesitz
Burgruine Mollenburg
Die Burgruine Mollenburg, eine teilweise restaurierte Höhenburg in Niederösterreich, liegt bei Weiten im Bezirk Melk.
Geschichte+
Um die Mitte des 13. Jahrhunderts ließen sich die Herren von Werd-Capellen auf der damals noch bescheidenen Burg nieder. Als die Burgherren sich am Adelsaufstand der Kuenringer gegen Herzog Albrecht I. beteiligten, wurde die Mollenburg zerstört, jedoch rasch wieder aufgebaut. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1303. Bereits 1307 wechselte die Herrschaft an einen Herrn von Streitwiesen. Im Jahr 1486 erwarb Kaspar von Roggendorf, der auch Pöggstall besaß, die Burg von den Ebersdorfern und baute sie aus. Im 16. Jahrhundert wurde das vormalige landesfürstliche Lehen zu Eigenbesitz. Nach der Flucht des Bankrotteurs Christoph Freiherr von Roggendorf wurde die Burg 1546 konfisziert. Die Geyer von Osterburg wandelten die Anlage daraufhin teilweise in ein Renaissanceschloss um. Nach zahlreichen Besitzerwechseln fiel die Herrschaft 1839 an Kaiser Ferdinand I.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weiten_-_Mollenburg_%282%29.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2950, 15.2565