Privatbesitz
Burgruine Löcknitz
Die Burgruine Löcknitz in südöstlichen Mecklenburg-Vorpommern war einst eine strategisch wichtige Festung. Erhalten sind Reste, darunter ein achteckiger Bergfried.
Geschichte+
Ursprünglich als slawische Anlage aus Holz und Erde errichtet, schützte die Burg Löcknitz eine wichtige Furt durch die Randow. Im 13. Jahrhundert entstand an gleicher Stelle eine steinerne deutsche Burg. Die Region war aufgrund ihrer Grenzlage zwischen Pommern und Brandenburg häufig umkämpft. Nach wechselnden Zugehörigkeiten fiel Löcknitz 1468 endgültig an Brandenburg. Kurfürst Albrecht III. Achilles belehnte 1479 Werner von der Schulenburg mit der Hauptmannschaft über die Burg, die bis 1688 im Besitz der Familie blieb. Im 16. Jahrhundert wurde ein Renaissanceschloss neben der Burg erbaut. Während des Dreißigjährigen Krieges und der schwedischen Besatzung erlitt die Anlage schwere Schäden. Nach 1650 wurde Löcknitz zu einer brandenburgischen Grenzfestung gegen Schweden und war Schauplatz mehrerer militärischer Auseinandersetzungen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 53.4532, 14.2044