Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Loburg

In Möckern-Loburg im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt befindet sich die Burgruine Loburg. Der erhaltene Bergfried stellt zusammen mit einem tonnengewölbten Keller die letzten mittelalterlichen Zeugnisse der ursprünglichen Burg dar.
Geschichte+
Zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert existierte hier eine slawische Wallburg auf einem künstlich angelegten Hügel. Dieser Burgward, im slawischen Gau Moroszani gelegen, wurde um 928/29 von Heinrich I. erobert und 965 erstmals urkundlich erwähnt, als Otto I. ihn dem Moritzkloster übertrug. Nach dem großen Slawenaufstand von 983 fiel die Anlage vorübergehend in die Hände der Aufständischen. Im Jahr 1114 wurde Wiprecht von Groitzsch hierher gebracht. Die erste ausdrückliche Erwähnung als Burg erfolgte 1292. Im 14. Jahrhundert errichtete wahrscheinlich die Familie Santersleben, die sich Burggrafen von Loburg nannten und dem Erzbistum Magdeburg dienten, die heute noch sichtbaren spätmittelalterlichen Steinbauten. Häufige Verpfändungen prägten die Geschichte, bis das Domkapitel die Burg 1609 von der Familie von Mandelsloh zurückkaufte und als Amt verwaltete. Bereits 1611 galt die Burg als unbewohnbar.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.1173, 12.0687