Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Lichtenstein

Die Burgruine Lichtenstein, eine Höhenburg, liegt oberhalb von Pommelsbrunn im Nürnberger Land.
Geschichte+
Die genaue Entstehungszeit der Burg Lichtenstein ist archäologisch nicht vollständig gesichert, doch deuten Keramikfunde auf eine Existenz bereits im frühen 13. Jahrhundert hin. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1270 im Zusammenhang mit Heinrich von Lichtenstein, einem Ministerialen, dessen Familie wohl dem Reichsdienst angehörte und Verbindungen zu den Schenken von Reicheneck pflegte. Eine Überlieferung aus dem 16. Jahrhundert berichtet von einer Zerstörung der Burg infolge einer Fehde, die von Historikern um das Jahr 1325 vermutet wird, als die Region von Auseinandersetzungen zwischen den Schenken von Reicheneck und der Reichsstadt Nürnberg geprägt war. Im Jahr 1349 ging die Burg in den Besitz der Pfalzgrafen über und wurde 1353 an Karl IV., den deutschen und böhmischen König, verpfändet, der dort ein böhmisches Pflegamt einrichtete. Die böhmische Herrschaft endete 1373, als Karl IV. die Burg an die bayerischen Herzöge verkaufte.
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Lage: 49.5080, 11.4996