Privatbesitz
Burgruine Lichtenhag

Die Burgruine Lichtenhag, eine einstige Höhenburg, steht auf einem steilen Bergrücken oberhalb des Tals der Großen Rodl in Oberösterreich.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Lichtenhag erfolgte im Jahr 1167, als Leuthart und Chunrad de Hage als Besitzer genannt wurden. Das Geschlecht der Hager, später bekannt als Aspan von Lichtenhag, hielt die Herrschaft bis 1615. In diesem Jahr wurde die Burg an Wolf von Gera verkauft. Eine Beschreibung aus dem Jahr 1615 listet unter anderem eine große Stube, Kammern, eine Küche, einen Keller sowie Stallungen für zehn Pferde auf. Zur Herrschaft gehörten damals auch Wald, Fischbach, ein Meierhof und 47 Untertanen. Mitte des 17. Jahrhunderts war die Burg nur noch von Inwohnern bewohnt. 1654 erwarb Konrad Balthasar Starhemberg Lichtenhag zusammen mit den Burgen Eschelberg und Waxenberg. Die Verwaltung wurde nach Eschelberg verlegt, und die Burg Lichtenhag begann zu verfallen. Bereits um 1674 war der Wohnturm eine Ruine.
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Lage: 48.3794, 14.1756