Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Leonstein

In der Ortschaft Leonstein der Gemeinde Grünburg im Bezirk Kirchdorf an der Krems in Oberösterreich befindet sich die Burgruine Leonstein.
Geschichte+
Die Burg Leonstein wurde 1140 als „Lewensteine“ erstmals urkundlich erwähnt, ihre Existenz auf dem Hausberg wird bereits um 900 vermutet. Sie war im Besitz des bayerischen Herzogs Heinrich, der sie an Perhtoldus de Lewenstaine als Lehen vergab. Ab etwa 1320 übernahmen die Rohrer das Anwesen. Ende des 14. Jahrhunderts gerieten die Brüder Wilhelm und Wolfgang von Rohr in eine Fehde mit Herzog Albrecht III. Sie nahmen eine Salzburger Gesandtschaft gefangen, um Lösegeld zu erpressen. Herzog Albrecht III. entsandte daraufhin ein Belagerungsheer unter Zacharias Haderer. Nach dreimonatiger Belagerung und dem Einsatz einer Steinbüchse – dem ersten dokumentierten Einsatz eines Feuergeschützes in Österreich – fiel die Burg am 2. November 1390 und wurde durch eine Feuersprengung zerstört. Wilhelm von Rohr konnte fliehen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9108, 14.2316