Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Lauenstein

Geschichte+
Die Edelherren von Homburg errichteten die Burg Lauenstein im frühen 13. Jahrhundert, nachdem ihre nahegelegene Burg Spiegelberg im Jahr 1226 zerstört worden war. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1247. Im selben Jahr übertrug Heinrich von Homburg die Burg an Herzog Otto das Kind von den Welfen, erhielt sie jedoch umgehend als Lehen zurück. Bewohner aus verlassenen Dörfern siedelten sich im Schutz der Burg an und gründeten den Ort Lauenstein. Nach dem Aussterben der Homburger im Jahr 1409 ging die Burg an die welfischen Herzöge von Braunschweig-Lüneburg über. Finanzielle Engpässe führten 1433 zur Verpfändung an Bischof Magnus vom Bistum Hildesheim, der sie wiederum an verschiedene Adelsfamilien weiterverlehnte. Im Jahr 1515 kam es zu einem Konflikt, als Burchard von Saldern und seine Brüder die Burg und das Amt Lauenstein vom Hildesheimer Bischof übernahmen, dieser jedoch den Vertrag kündigte. Nach einem Schiedsspruch und der Weigerung Burchards, das angebotene Geld anzunehmen, wurde er 1518 vertrieben. Aus Rache brannte er die Burg nieder und hinterließ einen Fehdebrief.
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Lage: 52.0764, 9.5488