Die Ruine kann besichtigt werden
Burgruine Laubenbergerstein

Nördlich von Immenstadt im Allgäu, auf einem bewaldeten Hügel über der Iller, liegt die Burgruine Laubenbergerstein. Die Anlage aus dem Hoch- bis Nachmittelalter wurde durch Sanierungsarbeiten des Heimatvereins Immenstadt teilweise wiederaufgebaut.
Geschichte+
Die Ursprünge der Höhenburg Laubenbergerstein reichen vermutlich bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Bischöfe von Augsburg sie zur Sicherung eines Illerübergangs und einer Zollstation errichteten. Ein Heinrich von Laubenberg wird 1241 als Bewohner erwähnt. Die Herren von Laubenberg, die auch für die Klöster St. Gallen und Reichenau dienten, erhielten 1446 von Kaiser Friedrich III. die hohe Gerichtsbarkeit. Dies führte 1449 zu Überfällen und Plünderungen durch die Knechte des Grafen Hugo von Montfort, der die Standeserhöhung als Provokation empfand. Nach diesen Ereignissen begann Kaspar von Laubenberg ab 1450 mit einem Ausbau der Burg, wobei der Artilleriedonjon entstand. Im Bauernkrieg 1525 besetzten Aufständische die Burg.
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Lage: 47.5711, 10.2368