Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Landskron
Auf dem Berg von Oppenheim in Rheinland-Pfalz steht die Burgruine Landskron, ein Zeugnis mittelalterlicher Wehrarchitektur. Ihre strategisch günstige Lage machte sie zu einem Machtsymbol in der Region.
Geschichte+
An der Stelle der heutigen Burg Landskron befand sich vermutlich bereits 1118 eine Befestigungsanlage, die von Truppen des Mainzer Erzbischofs Adalbert zerstört wurde. Die Burg Landskron selbst entstand wohl zu Beginn des 13. Jahrhunderts und wurde 1244 als „Reichsburg Oppenheim“ urkundlich erwähnt. Aufgrund von Auseinandersetzungen mit den Burgmannen wurde sie 1257 und 1275 von den Bürgern Oppenheims niedergebrannt. Rudolf von Habsburg zwang die Bürger nach der letzten Zerstörung zum Wiederaufbau, der bis 1281 abgeschlossen war. 1375 wurde die Burg an Ruprecht von der Pfalz verpfändet, der sie ausbauen ließ, um kaiserliche Präsenz nahe Kurmainz zu demonstrieren. Sein Enkel Ruprecht III. übernahm später die Burg und verstarb dort. Kurfürst Friedrich V. veranlasste 1615 einen schlossartigen Umbau. 1621 brannte das Bauwerk während eines Stadtbrandes aus.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/pfalz/schloesser/bingen19.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.8552, 8.3527