Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Landskron

Die Burgruine Landskron in der Steiermark war eine Wehranlage, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und die Sicherungs- und Sperrfunktionen hatte.
Geschichte+
Bereits im Jahr 1263, während der böhmischen Herrschaft unter König Ottokar II., existierte auf dem Brucker Schlossberg eine kleine Befestigung, das „Castrum Prukke“. Ursprünglich im Besitz der Eppensteiner, wurde es vermutlich von Herbord von Füllenstein, auch bekannt als Herbord von Bruck, verwaltet. Er war Truchsess des königlichen Statthalters Bischof Bruno von Olmütz und möglicherweise Stadt- und Burghauptmann. 1268 wird Hermann von Krottendorf als weiterer Burghauptmann genannt, was darauf hindeutet, dass die Festung im Zuge der Neuanlage Brucks ausgebaut wurde. Eine nicht mehr auffindbare Urkunde legt nahe, dass die Festung schon um 1112 bestand. Die Burg war ein landesfürstliches Lehen des Stifts St. Lambrecht und wurde oft von Kleinadeligen wie den Krottendorfern oder Gaalern verwaltet oder an Adelige und Bürger verpfändet, darunter 1345 an Hans Klemm d. J. und 1505 an Pankraz Kornmeß. Seit 1461 trägt die Burg den Namen Landskron.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ruine_Landskron,_Bruck_an_der_Mur,_Austria,_2.jpg
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Lage: 47.4123, 15.2720