Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Landsberg
Die Burgruine Landsberg, eine einstige Höhenburg auf einer Porphyrkuppe, ist heute ein bedeutendes Bauwerk mittelalterlicher Architektur in Sachsen-Anhalt. Obwohl nur wenige Mauerreste erhalten sind, zieht sie mit ihrer kunsthistorisch wertvollen stauferzeitlichen Doppelkapelle als Teil der Straße der Romanik Besucher an.
Geschichte+
Archäologische Funde belegen, dass der Burgberg bereits in slawischer Zeit befestigt war. Im 12. Jahrhundert gehörte Landsberg den Wettinern. Nach der Aufteilung der Besitzungen Konrads des Großen von Meißen im Jahr 1156 erhielt Dietrich die Mark Lausitz, zu der Landsberg zählte. Eine Urkunde aus dem Jahr 1174 erwähnt Dietrich als „Comes de Landsberc“, was auf eine Fertigstellung oder den Bau der Burg zu dieser Zeit hindeutet. Dietrichs enge Verbindung zu Kaiser Friedrich Barbarossa erklärt die Bauweise der Doppelkapelle, die typisch für das staufische Kaiserhaus war. Man geht davon aus, dass die Burg im Todesjahr Dietrichs, 1184, vollendet war. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erlebte Landsberg eine Blütezeit als Residenz des wettinischen Territorialfürstentums Landsberg unter Markgraf Dietrich dem Weisen und seinem Sohn.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 51.5256, 12.1640