Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Landsberg

Auf dem Moschellandsberg bei Obermoschel in Rheinland-Pfalz liegt die Burgruine Landsberg, auch bekannt als Moschellandsburg. Ihre Geschichte reicht weit zurück.
Geschichte+
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1130, als Graf Emicho von Schmidburg sie an Gerlach I. von Veldenz vererbte. Nach dem Aussterben der Veldenzer Grafen im Mannesstamm im Jahr 1444 fiel die Burg an Stephan von Pfalz-Simmern und später an die Linie Pfalz-Zweibrücken. Ludwig der Schwarze, Stephans Sohn, besaß die Anlage von 1453 bis 1489 und baute sie zu einer Festung aus. Während des Dreißigjährigen Krieges erlitt die Burg Schäden, wurde 1620 an die Spanier übergeben und 1622 von Kroaten besetzt. 1631 zogen die Schweden ein und nutzten sie als Kaserne. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstörten die Truppen Ludwigs XIV. die Burg im Jahr 1689. 1693 erhielten die ursprünglichen Besitzer die Ruine zurück, die während der Französischen Revolution zum Nationalgut erklärt wurde.
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Lage: 49.7253, 7.7808