Schloss/BurgKlingenmünster

Burgruine Landeck

Burgruine Landeck

Die Burgruine kann besichtigt werden

Südwestlich von Landau bei Klingenmünster im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz liegt die Burgruine Landeck.

Geschichte+

Die genaue Entstehungszeit der Burg Landeck ist unbekannt, doch stilistische Merkmale deuten auf die Zeit um 1200 hin. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1237 im Zuge der Teilung der Leininger Güter, wobei sie Emich IV. von Leiningen zufiel, der die Linie Leiningen-Landeck begründete. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die Anlage zu einem Reichslehen, das sich im Besitz der Grafen von Zweibrücken und Leiningen befand. Nach dem Aussterben der Linie Leiningen-Landeck im Jahr 1289/90 verlieh König Rudolf von Habsburg die Hälfte der Burg an Otto III. von Ochsenstein, während die andere Hälfte bei den Grafen von Zweibrücken-Bitsch verblieb. Ab dem 14. Jahrhundert versuchte die Abtei Klingenmünster, Landeck als ihr Eigentum zu beanspruchen. Gleichzeitig strebten die Pfalzgrafen bei Rhein den Besitz der Burg an und erwarben 1358/66 das Öffnungsrecht. Durch interne Konflikte und finanzielle Nöte fiel 1405 ein weiterer Anteil an das Bistum Speyer. Obwohl die Burg Ende des 15. Jahrhunderts ausgebaut wurde, eroberten und brandschatzten Bauern sie 1525 im Pfälzischen Bauernkrieg. Die Schäden wurden jedoch behoben.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Dr. Gebhard Gaukler

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.1411, 8.0063