Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Krosigk

Die Burgruine Krosigk, eine kleine Ministerialenburg in Sachsen-Anhalt, zeichnet sich durch ihren gut erhaltenen Bergfried aus dem 12. Jahrhundert aus. Sie liegt in der Ortslage von Krosigk.
Geschichte+
Die Entstehung der Burg Krosigk ist eng mit Dedo von Krosigk verbunden, einem fränkischen Adligen, der erstmals 1103 urkundlich erwähnt wurde. Seine Bedeutung zeigte sich 1115, als er Wiprecht von Groitzsch dem Jüngeren, einem Gegner Kaiser Heinrichs V., Zuflucht gewährte, was auf Dedos Einfluss am kaiserlichen Hof hindeutet. Die massiven Bauteile der Burg stammen vermutlich aus dieser frühen Zeit. Auch im 13. Jahrhundert spielte die Familie von Krosigk eine wichtige Rolle; Konrad von Krosigk wurde 1201 Bischof von Halberstadt und war maßgeblich am Vierten Kreuzzug beteiligt. Nach dem Aussterben der ursprünglichen Linie um 1280 übernahmen die Herren von Garsena die Burg und begründeten einen neuen Zweig der Familie von Krosigk. Nach zahlreichen Verpfändungen fiel die Herrschaft im 14. Jahrhundert an das Erzstift Magdeburg.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.6094, 11.9348