Privatbesitz
Burgruine Kropfsberg
Die Burgruine Kropfsberg steht auf einem Hügelrücken im Inntal, oberhalb von St. Gertraudi in Reith im Alpbachtal. Drei nahezu gleich hohe Türme machen sie zu einer Besonderheit in Tirol.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Kropfsberg reichen bis in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück, als Erzbischof Konrad I. von Salzburg am Eingang des Zillertals eine erste Befestigung errichten ließ, vermutlich einen von Mauern umgebenen Turm. Die Anlage diente den Salzburger Erzbischöfen als Verwaltungs- und Gerichtssitz. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Kropfsberg im Jahr 1286. Unter Erzbischof Eberhard II. von Regensburg erfuhr die Burg eine Erweiterung, die ihr das heutige Erscheinungsbild verlieh, inklusive einer Hauptburg mit zwei Bergfrieden oberhalb des alten Turms. Im 15. Jahrhundert war Kropfsberg Schauplatz von Verhandlungen, darunter die Schlichtung eines Streits zwischen Tirol und Bayern im Jahr 1412 und die Aussöhnung zwischen Herzog Friedrich IV. und seinem Bruder Herzog Ernst von Österreich im Jahr 1416. Um 1500 ließ Erzbischof Leonhard von Keutschach die Anlage erneut befestigen, und 40 Jahre später entstand eine 900 Meter lange, acht Meter hohe und drei Meter dicke Ringmauer mit Schießscharten und halbrunden Basteien. Im folgenden Jahrhundert entwickelte sich Kropfsberg zu einer der größten Burgen Tirols, geschützt durch eine doppelte Ringmauer. Trotz einer Ausdehnung auf 26.000 Quadratmeter bot sie nur Platz für 60 bis 80 Personen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/tirol/schloesser/kropfsberg.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.4098, 11.8449