Schloss/BurgRaabs an der Thaya-Kollmitzdörfl

Burgruine Kollmitz

Burgruine Kollmitz

Die Burgruine kann besichtigt werden

Burgruine Kollmitz+

Östlich von Raabs an der Thaya, auf einem steil abfallenden Felssporn, liegt die Burgruine Kollmitz, eine der größten und einst bedeutendsten Burganlagen Niederösterreichs. Umflossen von einer weiten Schleife der Thaya, zeigt sie ihre massiven Mauern und die Überreste einer mittelalterlichen Festung.

Geschichte+

Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Kollmitz erfolgte im 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert war sie Sitz eines Landgerichts. Die Herrschaft über die Burg wechselte mehrfach, bis sie 1411 zum Stammsitz der Freiherren von Hofkirchen wurde. Der letzte Hofkirchen aus Kollmitz musste 1611 aufgrund seines evangelischen Glaubens ins Prager Exil gehen. Die Burg war etwa 300 Jahre lang eng mit dem Schloss Drösiedl verbunden, welches ab 1570 zu einer Renaissanceburg umgebaut wurde. Nach der Vertreibung der Hofkirchen wechselten die Besitzer erneut. Ab 1616 gehörte Kollmitz den Schüttern, später den Schubhardts, ab 1693 dem Stift Pernegg und schließlich ab 1708 Franz Anton von Quarient und Raal, der die Burg jedoch verfallen ließ. Eine dendrochronologische Untersuchung datiert die Fertigstellung des Bergfrieds der heutigen Burg auf das Jahr 1319. Es gab eine Vorgängerburg namens Hauenstein auf der gegenüberliegenden Talseite, die nach dem Neubau von Kollmitz verlassen wurde.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Maciek Wegrzyn

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.8217, 15.5333