Die Burgruine kann besichtigt werden.
Burgruine Kohren
Die Burgruine Kohren befindet sich auf dem Burgberg in Kohren-Sahlis im Landkreis Leipzig, Sachsen. Ihre Geschichte reicht bis in die Zeit der slawischen Besiedlung zurück.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Kohren liegen im frühen Mittelalter, als die Region slawisch besiedelt war. Obwohl eine Schenkung Kaiser Ottos II. an den Bischof von Merseburg im Jahr 974 Kohren noch nicht erwähnte, berichtete Bischof Thietmar von Merseburg um 1010, dass Chorin zu den damaligen Gütern gehörte. Thietmar selbst verbrachte 1018 zehn Tage in Kohren, was die Existenz eines befestigten Gutes nahelegt. Ab 1190 traten die edelfreien Herren von Kohren als reichsfreie Eigentümer auf, die ihre Herrschaft im Zuge der deutschen Ostexpansion aufbauten. Im Jahr 1216 unterstützten sie Leipzig in einem Konflikt mit Markgraf Dietrich von Meißen, was 1220 zur Zerstörung der Burg führte. Bereits um 1240 wurde die Burg wieder aufgebaut, wobei die heute sichtbare Bausubstanz entstand. Etwa 50 Jahre später erfolgte eine Erweiterung um einen zweiten Bergfried. Die reichsunmittelbare Herrschaft der Herren von Kohren endete Anfang des 14. Jahrhunderts.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 51.0194, 12.6011