Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Körse

Die Burgruine Körse, Überreste einer Höhenburg, erhebt sich auf einem von der Spree umflossenen Granitkegel bei Schirgiswalde-Kirschau in Sachsen. Einst die größte und stärkste Verteidigungsanlage der Oberlausitz.
Geschichte+
Im 10. Jahrhundert, als sich slawische Siedlungen in der Region um das heutige Kirschau ausbreiteten, wurde der Felssporn für den Bau einer Wehranlage genutzt, die als Korzym bekannt war und das Siedlungsgebiet schützte. Um 1100 übernahmen deutsche Siedler die Burg, zerstörten sie und errichteten zwischen 1200 und 1250 an gleicher Stelle eine steinerne Befestigungsanlage. Diese Burg, deren Name Körse auf ihre sorbischen Ursprünge verweist, diente dem Schutz des Böhmischen Steigs, einer wichtigen Handelsroute zwischen der Oberlausitz und Böhmen, sowie einer nahegelegenen Salzstraße.
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Lage: 51.0889, 14.4300