Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Königstein

Die Burgruine Königstein, ein Wahrzeichen im Hochtaunus, steht auf etwa 415 Metern über dem Taunusstädtchen Königstein. Sie zählt zu den größten Burgruinen Deutschlands.
Geschichte+
Archäologische Funde belegen eine erste Besiedlung des Burgbergs bereits im 10. oder 11. Jahrhundert. Die ältesten Mauerreste der Kernburg, im Fischgrät-Mauerwerk ausgeführt, datieren in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts. Ursprünglich diente die Burg dem Schutz der Handelsroute zwischen Frankfurt und Köln. Nach dem Aussterben der Grafen von Nürings und einer Phase geringer Bautätigkeit unter Kuno I. von Münzenberg erfuhr die Anlage unter den Falkensteinern einen erheblichen Ausbau. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg zu einem Renaissanceschloss umgestaltet, wobei die Grafen Eberhard IV. von Eppstein und Ludwig zu Stolberg die Rondelle und eine Schaufassade hinzufügten. Nach dem Übergang an Kurmainz im Jahr 1581 wurde die Burg militärisch genutzt und im späten 17. Jahrhundert unter Erzbischof Johann Philipp von Schönborn letztmals erweitert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
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Lage: 50.1825, 8.4608