Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Klempenow
Die Burgruine Klempenow, eine mittelalterliche Burganlage in Mecklenburg-Vorpommern, liegt direkt an der Tollense. Ihre strategische Position an der ehemaligen Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern machte sie zu einem wichtigen Bestandteil einer Kette von Befestigungen, die die Flussübergänge schützten.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Klempenow reichen bis ins Jahr 1231 zurück, als pommersche Herzöge mit dem Bau von Befestigungen in der Region begannen. Vermutlich geht die Anlage auf Herzog Wartislaw III. um 1240 zurück, obwohl die erste urkundliche Erwähnung als landesherrliche Burg erst 1331 erfolgte. Für den Bau der Niederungsburg wurden erfahrene Kolonisatoren aus Westfalen, Flandern und Friesland herangezogen, die auch die Christianisierung und Kolonisation der slawischen Stämme vorantreiben sollten. Die Burg wurde auf dem Schwemmboden des Tollensetals errichtet, wobei Ziegelsteine aus Feldbrandöfen und Feldsteine als Füllmaterial verwendet wurden. Die ältesten erhaltenen Teile, der Turm und die Wehrmauer, stammen aus der Mitte bis Ende des 13. Jahrhunderts. Um 1433 kamen ein Kornspeicher und ein Torhaus hinzu, das Ende des 15.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 53.7906, 13.3111