Schloss/BurgKienburg

Burgruine Kienburg

Burgruine Kienburg

Privatbesitz

Erstmals erwähnt wird die Burg in einer Urkunde um 1184 in der ein Chuno de Chienburch aufscheint. Kuno dürfte ein Dienstmann der um Matrei begüterten Grafen von Lechsgemünd gewesen sein, die ihm die Kienburg als Lehen überlassen hatten. Die Erbauung der Burg dürfte in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erfolgt sein.

Die kleine Burg hatte keine repräsentativen Aufgaben, war aber strategisch sehr wertvoll. Diese wichtige Position hatte im 13. Jahrhundert in den Auseinandersetzungen zwischen den Grafen von Görz und dem Hochstift Salzburg große Bedeutung. Im Frieden von Lieserhofen, der 1252 wurde vereinbart, dass die Kienburg, die damals Otto und Weriand von Matrei gehörte, unter die Oberherrschaft Salzburgs kam. Die Kämpfe flammten aber bald wieder auf. Erst 1285 verzichteten Ulrich und Heinrich auf ihre angeblichen Besitzrechte. 1292 gab auch Graf Albert von Görz seine Ansprüche auf. Salzburg ließ die Burg meist von Burggrafen verwalten, zu denen Pilgrim von Matrei (1338) und Jakob von Rotenstein (1379) gehörten.

Als zu Beginn des 15. Jahrhunderts die Burggrafen von Lienz als Geldgeber für die Salzburger Erzbischöfe auftraten, wurde ihnen 1404 die Kienburg als Pfandbesitz übergeben. Hugo, Burggraf von Lienz, wollte sie nicht mehr zurückgeben und musste 1439 durch ein Urteil dazu gezwungen werden. Danach wurde sie wieder von angestellten Pflegern Salzburgs verwaltet. Der letzte Burggraf, Christof von Kienburg, zog 1513 aus dem Gebäude aus.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 46.9191, 12.6001