Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Kastellaun

Die Burgruine Kastellaun im Hunsrück ist eng mit der ehemaligen Stadtmauer von Kastellaun verbunden.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Kastellaun reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, wobei eine erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1248 stammt, als sie sich im Besitz der Grafen von Sponheim befand. Bereits 1301 diente sie Graf Simon II. von Sponheim als Residenz. Im Jahr 1321 wurde die Burg vom Erzbischof Balduin von Trier belagert, der daraufhin 1325 die nahegelegene Burg Balduinseck als Gegenfestung errichten ließ. Nach dem Aussterben der Sponheimer Grafen fiel die Burg an den Markgrafen Bernhard von Baden und den Grafen Friedrich von Veldenz, die eine gemeinsame Herrschaft ausübten. Der letzte Veldenzer Graf vererbte seinen Anteil 1444 an Stefan von Pfalz-Simmern-Zweibrücken, wodurch die Burg in den Einflussbereich der Pfalz gelangte. Im Jahr 1594 diente sie dem vertriebenen Markgrafen Eduard Fortunatus von Baden-Baden als Zufluchtsort und erneut als Residenz. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg besetzt und 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen gesprengt, wobei der Pulverturm teilweise erhalten blieb. Die Burg wurde danach nicht wieder aufgebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Rainer Gindele
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Lage: 50.0708, 7.4383