Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Isenburg

Die Burgruine Isenburg, das historische Stammhaus der Isenburger, steht im rheinland-pfälzischen Ort Isenburg im Westerwald. Diese Höhenburg, die sich auf einem rund 250 Meter hohen Bergvorsprung erhebt, steht über dem Tal am Zusammenfluss von Ommels-, Wiebels-, Iser- und Saynbach.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Isenburg datiert auf das Jahr 1103 in einem Dokument des Trierer Erzbischofs Bruno. Die Brüder Reinbold und Gerlach von Isenburg, die bereits 1041 und 1042 in anderen Urkunden genannt wurden, gelten als die wahrscheinlichen Erbauer der Burg um 1100. Ursprünglich als Stammsitz der Familie konzipiert, entwickelte sich die Isenburg aufgrund der frühen Verzweigung des Geschlechts schnell zu einer Ganerbenburg, einer Gemeinschaftsanlage verschiedener Familienlinien. Im Jahr 1625 war die Burg noch bewohnt und diente vorrangig als Witwensitz. Spanische Truppen besetzten sie 1633, ohne sie jedoch zu zerstören. Nach dem Tod von Graf Ernst von Isenburg-Grenzau im Jahr 1664 und dem Aussterben der Linie Nieder-Isenburg begann der Verfall der Burg, verstärkt durch Erbstreitigkeiten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Isenburg_-_Burg_Isenburg.jpg?uselang=de
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Lage: 50.4762, 7.5911