Kulturelle Veranstaltungen
Burgruine Hüls

Die Burgruine Hüls, eine einstige Wasserburg, befindet sich im Krefelder Stadtteil Hüls in Nordrhein-Westfalen.
Geschichte+
Die Errichtung der Burg begann im Jahr 1455, nachdem Erzbischof Dietrich II. von Moers dem Ritter Friedrich von Hüls die Genehmigung erteilt hatte, eine Burg im östlich von Hüls gelegenen Bruch zu erbauen. Das Rittergeschlecht der Herren von Hüls regierte den Ort von dieser Burg aus bis ins 16. Jahrhundert. Im Jahr 1565 starb die letzte Hülser Herrin, Katharina, ohne direkte Erben. Die Burg erlebte im 16. und 17. Jahrhundert, unter anderem im Truchsessischen Krieg und im Dreißigjährigen Krieg, mehrfache Zerstörungen. Das Herrenhaus stürzte schließlich in der Pfingstnacht 1686 ein, und die Burg verblieb als Ruine. Nach dem Verlust ihrer hoheitlichen Rechte im frühen 19. Jahrhundert schenkten die Hülser Herrenfamilien die Burg den Kindern des letzten Amtmanns Anno Laurenz Rosen. Franziska Rosen, die letzte Amtmannstochter, vermachte die Ruine 1843 der katholischen Kirchengemeinde St. Cyriakus. Nach 1950 erwarb die damals eigenständige Gemeinde Hüls die Ruine. Zwischen 1954 und 1958 wurden unter der Leitung von Professor Albert Steeger umfangreiche Aufräum- und Freilegungsarbeiten durchgeführt. Ende des 20. Jahrhunderts befand sich die Ruine in einem sehr schlechten Zustand.
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Lage: 51.3747, 6.5122