Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Homburg

Die Burgruine Homburg, eine Höhenburg, liegt oberhalb von Stadtoldendorf im Landkreis Holzminden, Niedersachsen. Die Anlage zeichnete sich durch eine Vorburg und eine kleine Hauptburg mit jeweils eigenem Bergfried aus.
Geschichte+
Die Ursprünge der Homburg reichen möglicherweise bis zu einem früheren castellum namens Wikanafeldisten zurück, das Ende des 10. Jahrhunderts erwähnt wurde. Im 12. Jahrhundert ließ Siegfried IV. von Boyneburg die Burg errichten, um das Kloster Amelungsborn zu schützen, was in direkter Konkurrenz zur Burg der Grafen von Everstein stand. Nach Siegfrieds kinderlosem Tod im Jahr 1145 wechselte die Burg mehrfach den Besitzer, darunter Graf Hermann II. von Winzenburg und später das Bistum Hildesheim. Herzog Heinrich der Löwe beanspruchte die Homburg 1152, doch nach seiner Ächtung im Jahr 1180 fiel sie erneut an das Hochstift Hildesheim. Eine bauliche Zweiteilung der Burg manifestierte sich, als 1183 Bodo von Homburg und die Grafen von Dassel jeweils eine Hälfte als Lehen erhielten. Ab etwa 1247 befand sich die Burg ungeteilt im Besitz der Edelherren von Homburg, die 1255 Stadtoldendorf die Stadtrechte verliehen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Axel Hindemith / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
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Lage: 51.9016, 9.6426