Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Homburg

Die Homburg (auch Homburg o.d. Wern, vormals Hohenberg o.d. Wern) ist die Ruine einer Höhenburg auf 300 m ü. NN bei Gössenheim im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart. Sie gilt als eine der größten Burgruinen Frankens.
Geschichte+
Die Burg wurde von den Herren von Homburg (auch von Hohenburg) als Ministerialen des Würzburger Hochstifts erbaut. Erster urkundlich erwähnter Burgherr war 1170 Dietrich von Hohenberg. Der Überlieferung nach soll die Burg bereits zwischen 1028 und 1031 durch Reinhard von Hohenberg aus Burg Adolphsbühl, einen Sohn Arnolds von Hohenstein, der 1008 von der Lahn nach Franken ausgewandert sei, gegründet worden sein. Dies ist jedoch nicht belegbar und wahrscheinlich später erfunden. Die Burg lag im Grenzgebiet des Hochstifts Würzburg, der Grafen von Rieneck, der Grafen von Henneberg und der Reichsabtei Fulda. Mit Dietrich von Homburg stellte das Geschlecht zwischen 1223 und 1225 einen Bischof von Würzburg. Dietrich von Hohenberg starb 1381 als Letzter seines Geschlechts ohne männlichen Erben. Damit endete die Reinhardsche Linie.
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Lage: 50.0275, 9.7962