Die Ruine kann besichtigt werden
Burgruine Hohenschelklingen
Auf einer Bergzunge im Süden der Schwäbischen Alb liegt die Burgruine Hohenschelklingen bei Schelklingen im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Hohenschelklingen erfolgte im Jahr 1127, als sie zusammen mit dem Ort Schelklingen den edelfreien Brüdern Rüdiger, Adalbert und Walter von Schelklingen gehörte, die vermutlich auch die Erbauer waren. Bis zum frühen 13. Jahrhundert blieb Walter von Schelklingen der Eigentümer. Durch die Heirat seiner Erbtochter Adelheid mit Graf Heinrich von Berg wechselte der Besitz. Graf Heinrich III. von Berg, der zwischen 1210 und 1241 als Herr über Burg und Stadt Schelklingen fungierte, soll Schelklingen zur Stadt erhoben und die Vorburg erweitert haben. Sein Sohn Ulrich II. von Berg folgte ihm nach. Im Jahr 1246/1247 wird eine Belagerung der Burg vermutet, als Urspring zerstört wurde. Unter Graf Konrad von Berg-Schelklingen (1319–1346) erlebten Burg und Stadt ihre Blütezeit als Residenz und Verwaltungszentrum. 1343 verkaufte Graf Konrad mit seiner Tochter Luitgard die Anlage an die Herzöge von Österreich. Nach dem Tod Konrads 1346 verlor die Burg ihre Bedeutung als Grafenwohnsitz und diente fortan als Sitz der Pfandherren.
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Lage: 48.3796, 9.7316