Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Hohengeroldseck

Die Burgruine Hohengeroldseck thront auf einer Anhöhe im Schwarzwald, zwischen dem Kinzig- und dem Schuttertal, nahe Seelbach in Baden-Württemberg. Als einstiger Stammsitz der Herren von Geroldseck ist sie ein markantes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und prägt bis heute die Landschaft der Ortenau.
Geschichte+
Um 1260 wurde die Höhenburg von Walther von Geroldseck auf dem Schönberg errichtet. Nach der Landesteilung im Jahr 1277 entwickelte sie sich zum Zentrum der „Oberen Herrschaft“ Hohengeroldseck, die bis zum Ende der Geroldsecker Herrschaft im Jahr 1634 bestand. Dieses Gebiet umfasste Lahr, Mahlberg, Schiltach sowie die Klöster Schuttern und Ettenheimmünster. Im Jahr 1442 erwarb Markgraf Jakob I. von Baden die Hälfte der Herrschaft Lahr und Mahlberg für 30.000 Gulden. 1486 fiel die Burg an die Kurpfalz, nachdem Pfalzgraf Philipp sie erobert hatte, und verblieb dort bis 1534. Ende des 16. Jahrhunderts, genauer 1599, verlegten die Geroldsecker ihren Hauptsitz in das umgebaute Schloss Dautenstein in Seelbach. Im Januar 1689 wurde die Burg im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Seit 1697 gehört die Ruine dem Geschlecht derer von der Leyen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: © BraCom (Bram)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.3323, 7.9799