Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Hochburg

Die Burgruine Hochburg, auch bekannt als Burg Hachberg, liegt zwischen Emmendingen und Sexau in Südbaden. Sie gilt als die zweitgrößte Burganlage in Baden und ist ein Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur.
Geschichte+
Die Ursprünge der Hochburg reichen vermutlich ins 11. Jahrhundert zurück, als Dietrich von Emmendingen, der sich später von Hachberg nannte, die Anlage als Rodungsburg gründete. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1127. Nach dem Aussterben des Geschlechts derer von Hachberg gelangte die Burg um 1147 an die Zähringer. Ab 1161 war Herrmann IV. von Baden Herr der Burg, die um 1212 zum Herrschaftsmittelpunkt der Markgrafen von Baden-Hachberg wurde. Im Jahr 1415 erwarb Markgraf Bernhard I. die Burg von dem verschuldeten Otto II. von Baden-Hachberg. Die Hochburg überstand den Krieg des Oberrheinischen Städtebundes 1424 und den Bauernkrieg 1525 unbeschadet. Unter Markgraf Karl II. wurde die Burg ab 1553 zu einer Festungsanlage der Renaissance ausgebaut und später von Markgraf Georg Friedrich um sieben Bastionen ergänzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Hochburg_Panorama.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.1167, 7.9006